Wir unterstützen diesen Film und die Würzburger Klima-Allianz
nicht nur mit Worten, sondern helfen tatkräftig mit und werden das Thema sicherlich nicht ad Akta legen, treten oder sogar werfen.... Kultur ist mehr als Kunst
die 4. Revolution - energy autonomy
Die Kernaussage des Filmes ist, dass bis zum Jahre 2030 der gesamte Energiebedarf nicht nur zu 100% aus regenerativen Energien gewonnen werden kann, sondern muss. Die Rede ist von einer 4. Revolution. der Energie Revolution. Es geht dabei nicht nur darum, dass die Energieproduktion umweltfreundlich werden muss, sondern auch, dass es jedem Menschen möglich gemacht werden soll auf Energie zuzugreifen. Sei es in Afrika, Asien oder Südamerika, jeder soll sozusagen in seinem Hinterhof die Energie für den Eigenbedarf selbst und klimafreundlich herstellen können - Energie soll demokratisiert werden!
Unter dem Dach der Würzburger Klimaallianz findet in Würzburg ein Martinée statt:
beim Plakatieren: Gabriel - Bund Naturschutz (FÖJ), Mitglied im KunstForum, Mitarbeit: Zeitbank Würzburg,Attac Würzburg Lena - Grüne Jugend Würzburg, Studentin arbeiten an der Basis Foto: Martina 6. März 2010
Das erste Ersichtliche für die Bürger:
Sonntag, 14 März
Anmerkung von Martina Jäger über den Film:
Ich habe bereits den Film ansehen dürfen und war im Gesamten hin erfreut,
denn er bietet viele Ansätze für Handlungsperspektiven auf verschiedenen Ebenen.
Auch schön, dass der Film keine "apokalyptische Ängste" schürt, sondern konstruktiv, informativ, vielseitig und innovativ das Thema aufarbeitet Erfreulich: Das Interesse vieler Lehrer, die zu diesem PREVIEW eingeladen wurden. Leider befanden sich keine eingeladenen Pressevertreter unter den Zuschauern. Na ja....
Sonntag, 21. März
Es kamen über 150 Besucher, das Kino war überfüllt, viele Interessenten saßen an den Seitentreppen, einige konnten den Film gar nicht ansehen. Überwiegend kamen junge Menschen und Besucher im etwas fortgeschrittenen Alter. Das "Mittelalter" entzieht sich wohl, warum auch immer... Na ja, Sonntag, Familientag und andere Gründe. In der anschließenden Diskussion wurden einige Punkte differenzierter betrachtet, Fragen geklärt und Informationen ergänzt. Obs der Weg zu ner Revolution war, sollte man mich als Künstler nicht fragen... ich habe da andere Vorstellungen :-) . Aber vielleicht gehen ja die zarten Impulse weiter. Ist ne sanfte Revolution, die erst einmal ins Bewusstein der Menschen kommen muss. Aber: Was ist, wenn die meisten diesen wichtigen Schritt zur autonomeren, demokratischeren und erneuerbaren Energie nicht raffen? ... frag ich mich und denke darüber nach, dass ich selber viel an mir und meinem Umfeld zu ändern habe...
Ich habe den Film mir angesehen. Kritisch und auch mit Fachleuten aus beiden Richtungen. Die Diskussion war fruchtbar ... Technisch scheint das möglich zu sein... Nicht sofort, aber mit ernstem Willen. Die Demokratisierung ist ein Problem. Sicherlich auch die Unfähigkeit des Menschen aufeinander zuzugehen und zu verstehen, was wichtig ist, denn eigene Interessen sind immer einem wichtiger, die jedoch nicht immer der Gemeinschaft dienen.
Kommentar von mARTina jäger am 22. März 2010 um 9:30am
liebe freunde,
der gestrige tag im cinemaxX war neben der filmvorführung
in einigen punkten aufschlussreich.
vor allem die unterschiedlichen standpunkte und sichtweisen der diskussion
z.b.:
- autarkie und autonomie der energie im bezug auf der individuellen, kommunalen, nationalen bis hin zur globalen ebene.
- erneuerbare, fossile und atomare energien und der bezug zu konflikten
ich für mich denke, das ein kompromiss aller ebenen wichtig ist.
eigenverantwortliche selbstversorgung (auch energieeinsparen),
über kommunale vernetzung im energiebereich bis hin zur globalen zusammenarbeit.
dabei denke ich an die verflechtung menschlicher, kultureller und technischer ressourcen zum dienste (aber auch unter einsatz) aller.
natürlich liest sich das sehr ideell, aber es sind die visionen,
die für mich ein kulturmerkmal sind.
grenzen erfahren wir früh genug, die natürlich aus gelöst werden müssen.
erneuerbare energien erscheinen mir deswegen sehr wichtig
(nicht nur auf natürliche oder terroristische katastrophen bezogen oder die problematik der endlagerung, die ja unsere nachfahren lösen müssen)
weil ich die suche (oder auch die sicherung) nach fossiler und atomarer energie-ressourcen, die meist und verstärkt mit kriegerischen konflikten endet, nicht verantworten möchte. Das so mal als dfg-vk-lerin (deutsche friedensgesellschaft - vereinigte kriegsdienstgegner) gesagt.
ich würde mir mich freuen
in 10 jahren das thema atomkraft, fossile energien (nicht nur für mich) ad akta legen zu können.
Kommentar von mARTina jäger am 14. März 2010 um 8:04pm
Ich habe nun den Film gesehen und finde ihn nicht utopisch....
mehr sag ich jetzt mal nicht
und bin gespannt auf Eure Meinungen.
Aber gut, das der Film nicht anklagend und reißerisch ist, sondern durch seine Sachlichkeit und den Wunsch nach machbarer Erneuerung weckt (in einem gewisen Zeitablauf) Wir alle - der Einzelne, Kommunen, Nationen bis hin zur globalen Gesellschaft sind aufgerufen mitzuwirken...
Kommentar von mARTina jäger am 11. März 2010 um 1:19pm
danke ihr zwei für eure beiträge,
ich weiß diese sehr zu schätzen,
und schön, dass ihr euch für dieses sehr komplexen thema interessiert.
kompromisse wird es sicherlich geben mmüssen
aber
die forderungen und änderungen
im globalen wirtschaftls-, energie-, und versorgungssystem sind dringlich.
in bestimmten bereichen ist da vielleicht auch kompromislosigkeit gefordert.
gleichfalls müssen die menschen auch viel mehr druck auf politiker und wirtschaft machen.
stammtisch und internetforen genügen einfach nicht.
aber darüber denke ich noch nach
und
jaja, der film -
ob er neues und realisierbaren bringt
das steht für mich nun mal an.
den meisten menschen geht einiges am popo vorbei,
jenes, welches sie nicht unmittelbar und persönlich tangiert.
natürlich setzte ich auf ausnahmen
und freue mich über euer globales interesse,
ach ja
kunst alleine ist nicht tragfähig für veranderungen.
daran denke ich immernoch oft.
Ja, Martina
Wir US-Amerikaner sind da echt Steinzeit in solchen Lösungen von Problemen. Wir verschieben lieber oder denken kurzfristig. Aber WIr sind nicht ALLE, und vielleicht bin ich dann lieber nicht das WIR. Ich schau ihn mir auch an und dabei soll es auch nicht bleiben. Ich bin auf den Film gespannt, habe Hoffnungen, bin natürlich auch hinterfragend.
Kreativität ohne Ende und das auch mit Bezug zur Kunst.
Wie schon gesagt, ich geh im Frankfurter Raum in den Film.
Sicherlich ist es ein sehr bedenklicher Zustand, wenn die Energie in den eiskalten Händen und habgierigen Köpfen einzelner Konzerne und Bankensysteme ist.
Dass alles autark gesteuert werden kann, glaube ich nicht. Es müssen machbare Kompromisse gefunden werden, die dem Menschen dienen, nicht dem Kapital.
Ja, die Marktanteile müssen gerechter und demokratischer werden.
Abhängigkeit in jetziger globaler Energiewirtschaft ruft mehr Probleme hervor
als dass diese gelöst werden.
Das denke ich schon.
Mach doch ein paar Bilder zum Thema, das kriegst du doch gut hin, Vielleicht kannst du die beim Event ausstellen.
Kommentar von mARTina jäger am 7. März 2010 um 11:18am
Gedanken in Worten und Bildern
Relation der Zeit, der Zukunft
Relation der Revolution
Relation der Energie
Realisation in der Zeit
Realisation der Energiefragen
Realisation muss Revolution werden der Zukunft wegen
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